Am Freitag konnte man sich am Ivarcko-See noch der Badefreude hingeben, doch sollte der Genuss des sonnigen Wetters sich daraufhin bald einstellen, denn die Götter hatten andere Pläne für die Rider, welche sich am letzten Augustwochenende den Dowhnillrennen bei Ravne na Koroškem in Slowenien stellten.
Am Samstag verwandelte sich die Strecke während den herein stürzenden Regenfluten in einen Schlammfluss und wurde immer schlimmer. Der steilste Teil der Strecke wurden gesperrt da es unmöglich geworden war diesen zu befahren und man musste sich einer Umleitung bedienen um den Kurs überhaupt bewältigen zu können.

Der Renntag erfreute sich dann wieder an gemütlichen Sonnenschein doch war im Gegensatz zu den Fahrern der Wille der Strecke gebrochen. Schlamm und Gatsch soweit das Auge reicht. Eine Rutschpartie, ein Nervenkampf. Die Verzweiflung im Umgang mit der Strecke war jeden Rider, welcher sich den Berg Richtung Tal quälte auf den Leib geschrieben.
Im Laufe des Tages festigte sich der Lehm einigermaßen und setzte sich ins Profil der Reifen. Für nur etwas Grip auf der Strecke war jede Hoffnung gestorben. Eine reine „Slideshow“ Richtung Tal. Keine Kurve, kein Hindernis an dem es nicht jemanden vom Sattel holte.

Auch einigen Flowmotion-Ridern wurden diese Umstände zu viel und verzichteten darauf den Final-Run zu absolvieren. Hut ab vor all jenen, die sich diesem Rennen bis zum Ende gestellt haben und es bis ins Ziel durchgezogen haben.

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